Unter dem Einfluss von Globalisierung, Ökonomisierung, technischen Entwicklungen und struktureller Veränderungen hin zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft ist die Arbeitswelt von heute geprägt durch eine hohe Komplexität und Dynamik. Wesentliche Gestaltungsfelder in diesem Sinne sind die Ergonomie, die Arbeitsorganisation, Qualifizierung und Weiterbildung.
(Quelle: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Demografischer Wandel in der Arbeitswelt, 2010)

Gemäß der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) verbringt ein Büroangestellter in seinem Leben durchschnittlich rund 80.000 Stunden im Sitzen. Daher sind Rückenschmerzen mittlerweile zum Volksleiden geworden, weil langes und andauerndes Sitzen den Körper durch mangelnde Dynamik und eventuelle Fehlhaltungen extrem belastet und dadurch die Bandscheiben nicht ausreichend mit Flüssigkeit versorgt werden.

Die vom Robert Koch-Institut durchgeführten telefonischen Gesundheitssurveys 2003 und 2009 erlauben eine Darstellung der Prävalenz von Rückenschmerzen für die deutsche Bevölkerung. Frauen geben zu allen Zeitpunkten häufiger als Männer an, unter mindestens drei Monate anhaltenden Rückenschmerzen (fast täglich) gelitten zu haben. Bei beiden Geschlechtern variiert Auffällig die Häufigkeit von Rückenbeschwerden mit dem Alter: Es zeigt sich eine annähernd lineare Zunahme der Häufigkeit chronischer Rückenschmerzen mit dem Alter.

(Quelle: Gesundheitssurvey, Rückenschmerzen in den Jahren 2003 bis 2009)

Ähnliche Ergebnisse lieferte z.B. eine Studie an 735 Schulkindern im Alter von 10 bis 18 Jahren. Die Häufigkeit von Rückenschmerzen wird insgesamt von der Häufigkeit von Kopfschmerzen, Bauchschmerzen und Schmerzen in den Gliedmaßen übertroffen. Mit zunehmendem Alter wird ihre Bedeutung jedoch größer und wird nur noch von Kopfschmerzen übertroffen. Diese Daten stehen im Einklang mit Berichten aus anderen europäischen Staaten, z.B. aus den Niederlanden und Finnland. In Finnland wurde bei Jugendlichen eine Zunahme tiefsitzender Rückenschmerzen seit 1985 beobachtet.

Der demographische Wandel führt darüber hinaus zu weiteren Problemen und einem Anstieg von Rückenschmerzen. Und diese Entwicklung lässt sich nicht ohne Weiteres umkehren, denn Kinder, die heute nicht geboren werden, können morgen auch nicht Eltern werden. Im Jahr 2020 wird der Anteil der Erwerbstätigen der Altersgruppe über 50 Jahre ihr Maximum erreicht haben und etwa 40 Prozent aller Personen im erwerbsfähigen Alter stellen! Gerade diese Altersgruppe ist wie aufgezeigt am häufigsten betroffen von chronischen Rückenschmerzen – gerade auch im Bereich der administrativen Tätigkeiten mit statischen Haltungen.

(Quelle: Deutscher Gewerkschaftsbund, Gute Arbeitsgestaltung in allen Lebensphasen, 2014)

Schon heute umfasst die durchschnittliche Zeit einer Krankschreibung ausgelöst durch Rückenprobleme rund 17 Tage. Auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet ergeben sich dadurch rund 40 Millionen Fehltage pro Jahr.

Für einen mittelständischen Betrieb mit 60 Beschäftigten bedeutet dies, dass jedes Jahr fünf Mitarbeiter zweieinhalb Wochen ausfallen und das Unternehmen somit drei Monatsgehälter auf das Konto „Rücken“ überweisen muss. Nach Schätzungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin lagen die Produktionsausfallkosten und der Ausfall an Bruttowertschöpfung allein 2012 bundesweit bei etwa 17 Milliarden Euro – Tendenz steigend.

Aus der Sicht der Marke mykinema®  sind dies mehr als ausreichende Beweggründe, um zu handeln und den dadurch entstehenden Kosten entgegen zu wirken.

(Quelle: BARMER Gesundheitsreport, Anteilige Verteilung der Fehlzeiten auf Krankheitsarten, 2018)

Was kostet der krankheitsbedingte Ausfall eines Mitarbeiters pro Tag:

Jahreseinkommen                 45.000 €

+ Sozialversicherung                9.000 €

Gesamtkosten p. a.               54.000 €

            ./. Arbeitstage                 222 €

Kosten MA pro Tag                      239 €

Im Krankheitsfall muss das Unternehmen 239 € pro Tag Gehalt für die Fehlzeit zahlen und zusätzlich noch 239 € für die Vertretung. Das bedeutet, die Gesamtkosten für die Fehlzeit für das Unternehmen belaufen sich auf 478 € pro Tag. Gemäß Fehlzeitenreport bedeutet dies, bei rund 27 Millionen AU-Tagen wegen Rückenschmerzen von sozialversicherungspflichtigen Büro-Beschäftigten, Kosten in Höhe von 12 Mrd. Euro alleine für die Unternehmen in Deutschland. Hinzu kommt etwa nochmal so viel für die Versorgung.

Laut Pilot-Studie der Deutschen Sporthochschule Köln wird durch den mykinema® active chair und seine Nutzungsfreiheiten ein häufiger Haltungswechsel gefördert und damit der Nutzer zu mehr Bewegung angeregt. Würde man dies konservativ mit nur 1,5 % Produktivitätssteigerung (Geschwindigkeit, Fehlervermeidung, Leistungshomogenität) ansetzen, ergebe sich ein ROI über min. 500 € bereits im ersten Jahr:

Produktivität pro Mitarbeiter p. a.                             100.000 €

Produktivitätssteigerung                                                                1,5 %

Kostenvorteil für den Arbeitgeber p. a.                         1.500 €

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